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April 2011 • 5. Mannschaft • Kreisliga Worms
Triple D-Day am Trappenberg
Tischtennis – Kreisliga Worms: „Fünfte“ des TV Leiselheim wird Vierter

Bild: Stets mit vollem Einsatz zu Werke gehender Blockspezialist im Team der fünften Leiselheimer Herrenmannschaft: Dr. Dieter Drohmann.
Vielleicht ist es sein unternehmerischer Geist. Womöglich ist es seine charakterlich einwandfreie Art. Unter Umständen ist es auch einfach nur seine positive Sicht auf die Dinge des Lebens. Egal, was es letztlich ist, in jedem Falle ist Dr. Dieter Drohmann ein Mensch, auf dessen Dienste im Team des Tischtennis-Kreisligisten TV Leiselheim V aber wirklich nicht einer verzichten möchte. „Der Dieter passt perfekt“, sagt Kai Döring kurz und knapp. Viele Worte braucht der Mannschaftskapitän der TVL-Fünften über den beliebten Mitspieler, der laut eigenem Bekunden als Optimist „alles halb so schlimm oder noch besser doppelt so gut findet“, nicht zu verlieren.
Genau diese Einstellung von „Triple D“ – so nennen die Kollegen den promovierten Chemiker kurz – verhalf der fünften Garnitur des TV Leiselheim in der Spielzeit 2010/2011 zu einem beachtlichen vierten Tabellenrang mit 24:20 Zählern. Zwar gab’s in den beiden letzten Partien gegen Vize-Meister TSV Flörsheim-Dalsheim (5:9) und beim in der Rückrunde stark aufspielenden TuS Hohen-Sülzen (8:8) „nur“ ein Pünktchen zu erben, am prima Abschneiden der TVL-Fünften – über die gesamte Saison gesehen – änderte das freilich nichts. „Wir haben unseren Saisonauftrag Klassenerhalt souverän erledigt“, fand denn auch Kai Döring Gefallen am Auftreten seiner kompletten Truppe.
Keiner der Spieler, ob Kai Döring, Bastian Ehses, Stefan Bahr, Dieter Drohmann, Matthias Hasch, Roland Seitz, Florian Manochehri oder Simon Ufermann, fiel in der Leistung ab. Typisch für die mannschaftliche Geschlossenheit im Kader agierte gleichwohl das Zweier-Doppel „der Gelben“. Gegen die besten Duos der Gegnerschaft in der Kreisliga Worms holten Matthias Hasch und Dieter Drohmann eine ausgezeichnete 9:6-Bilanz. „Das war eine entscheidende Stärke meiner Mannschaft“, resümierte Kai Döring zufrieden. Außerdem gab’s letzte Saison des Öfteren einen „Triple D-Day“ am Trappenberg – nämlich einen Tag, an dem der 48-jährige Dieter Drohmann mit seiner stets guten Laune gehörig Schwung in den Haufen um Kai Döring brachte.
Kreisliga Worms
TV Leiselheim V vs. TSV Flörsheim-Dalsheim 5:9
Punkte TVL: Roland Seitz / Simon Ufermann, Dieter Drohmann, Matthias Hasch (2), Florian Manochehri
TuS Hohen-Sülzen vs. TV Leiselheim V 8:8
Punkte TVL: Dieter Drohmann / Matthias Hasch (2), Bastian Ehses / Florian Manochehri, Kai Döring, Bastian Ehses, Dieter Drohmann, Florian Manochehri, Simon Ufermann
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März 2011 • 5. Mannschaft • Kreisliga Worms
Das spezielle Spiel der Supertechniker
Tischtennis – Kreisliga Worms: „Fünfte“ des TV Leiselheim sichert vorzeitig Klassenerhalt / Sensationeller 9:6-Heimsieg über Tabellenführer TV Gimbsheim

Bild: Teamchef, Motivator und Spitzenspieler der fünften Leiselheimer Herrenmannschaft in Personalunion: Kai Döring.
Es ist ein spezielles Spiel. „Das lass’ ich mir in keinem Fall entgehen“, bedeutet Eckhard Brencher. Der Gimbsheimer hat sich direkt hinter einer der beiden Tischtennisboxen in der Sporthalle am Leiselheimer Trappenberg auf einer hölzernen Turnerbank eingerichtet. Kai Döring vom Gastgeber TV Leiselheim V trifft auf Ruben Straus vom designierten Meister der Tischtennis-Kreisliga Worms. Es ist das mit Spannung erwartete Duell der zwei Spitzenspieler beider Mannschaften. 5:4 für die Hausherren steht an der Anzeigetafel das zu diesem Zeitpunkt doch ein klein wenig überraschende Zwischenergebnis der Partie zu lesen.
Das Match der beiden Tischtennis-Supertechniker übertrifft die Erwartungen. Immer wieder schüttelt Eckhard Brencher („Das gibt’s doch nicht“) ob der fantastischen Bälle beider Akteure erst ungläubig und nach kurzer Pause Beifall spendend den Kopf. Ruben Straus lässt die Zelluloidkugel meist unter Tischkanten-Niveau fallen, um diese dann mit enormem Ballgefühl und Drall zurück zu bugsieren. Kai Döring nimmt das Spielgerät früh über dem Tisch in Empfang, um sofort Druck zu entwickeln. Das Match der beiden elegant agierenden Linkshänder ist ein Augenschmaus für jeden Zuschauer. „Das beste Spiel, welches ich diese Saison in der Kreisliga gesehen habe“, sagt Eckhard Brencher.
Am Ende hat der Leiselheimer in vier Sätzen die Nase vorne. Sein Team führt damit 6:4. Und weil an diesem Abend „den Gelben“ scheinbar alles glücken will gegen „die überragende Mannschaft der Kreisliga“, wie Kai Döring bekennt, schafft der Underdog die Sensation. „Wir hatten heute in jedem Paarkreuz einen Spieler, der über sich hinaus wuchs“, analysiert der TVL-Teamchef. Vorne war es Döring selbst. In der Mitte erwischte Blockspezialist Dieter Drohmann einen Zuckertag. Und im hinteren Paarkreuz ließ das Leiselheimer Nachwuchsass Florian Manochehri sein Talent aufblitzen.
Acht Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat die TVL-Fünfte nicht zuletzt auch aufgrund des tollen 9:6-Sieges gegen den souveränen Klassenprimus fünf Spieltage vor dem Ende der Spielzeit. „Da brennt nichts mehr an“, ist sich Kai Döring sicher, obgleich theoretisch der Abstieg noch möglich wäre. Praktisch allerdings ist die TVL-Fünfte durch.
Kreisliga Worms
TV Leiselheim V vs. TV Gimbsheim 9:6
Punkte TVL: Dieter Drohmann / Matthias Hasch, Kai Döring (2), Dieter Drohmann (2), Matthias Hasch, Roland Seitz und Florian Manochehri (2).
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Dezember 2010 • 5. Mannschaft • Kreisliga Worms
Trumpfkarte „Ausgeglichenheit“
TV Leiselheim V bildet nach Vorrunde das Mittelfeld der Tischtennis-Kreisliga Worms

Bild: Krönte das bislang beste Jahr seiner noch jungen Tischtenniskarriere mit einer fantastischen 14:1-Bilanz in der Kreisliga Worms: Bastian Ehses vom TV Leiselheim.
Satzpause. Bastian Ehses rückt seine Brille zurecht. Durchblick verschaffen, auf die nächsten Schläge des Gegenübers vorbereitet sein, dem Widersacher das eigene Spielsystem nach und nach aufdrängen. Trotz seiner gerade mal 20 Jahre ist der junge Tischtennis-Spieler des TV Leiselheim im Umgang mit der kleinen Zelluloidkugel bereits ein gewiefter Stratege. „Mein Spiel ist variabel“, sagt Bastian Ehses, „ich passe es an die Spielweise meines Gegenspielers an.“ Mal weit hinter dem Tisch, dann wieder an der Kante desselben fast klebend, mal in der Defensive, dazwischen ein knallharter Vorhand-Hammer, dazu gute Aufschläge – der hoch gewachsene Leiselheimer hat ein breit gefächertes Repertoire von Tischtennisschlägen.
Mehr noch: Bastian Ehses verfügt über ausgezeichnete Nerven und ein gesundes Selbstbewusstsein. „Viel Selbstvertrauen hat mir der Start in die Saison gegeben“, erinnert sich der Student der Johannes Gutenberg Universität Mainz gerne an das Spiel seiner TVL-Fünften beim TTC Worms-Horchheim IV zurück. Gegen Klemens Demmig lag Bastian Ehses schon 1:2-Sätze und 3:9 im vierten Durchgang hinten. Der Philosophie-Student mit den Nebenfächern Theologie und Politikwissenschaften gewann 11:9 und später auch den Entscheidungssatz – nach 2:7-Rückstand – mit 11:8. Sein Team schaffte deshalb ein 8:8-Unentscheiden. „Niemals aufgeben und immer an dich glauben“, lautet eine der Prämissen des jungen Mannes, der künftig einmal Lehrer werden will.
Ein Leitgedanke, der ihm und damit selbstverständlich seiner Leiselheimer fünften Herrenmannschaft beim Unternehmen Klassenerhalt in der Kreisliga Worms bereits den einen oder anderen wichtigen Zähler einbrachte. Nicht zuletzt dank der prima 14:1-Bilanz von Jungspund Bastian Ehses steht die TVL-Fünfte mit 11:11 Punkten nach der Vorrunde der Saison 2010/2011 auf dem sicheren sechsten Tabellenrang. „Eine tolle Leistung von Bastian“, verteilt denn auch Teamchef Kai Döring an seinen jungen Mitspieler ein Sonderlob. „Ansonsten aber“, so der Spitzenspieler der TVL-Fünften, „ist die Ausgeglichenheit die größte Stärke meiner Mannschaft.“ Jeder im Kader könne an einem guten Tag das Spiel für das eigene Team aus dem Feuer reißen. Bastian Ehses jedenfalls (Kai Döring: „Und das war gut so“) hatte in der ersten Halbserie der Saison viele gute Tage.
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November 2010 • 5. Mannschaft • Kreisliga Worms
„Gute-Laune-Bär“ Bahr
In der Mitte der Tischtennis-Kreisliga Worms spielt es sich am sichersten

Bild: Verbreitet und versteht Spaß an der Tischtennisplatte: Stefan Bahr vom Wormser Kreisligisten TV Leiselheim V.
Die Tür geht auf und wer kommt rein? Natürlich: Stefan Bahr. „Grüezi Gott und pfiat eich wohl!“ Der Pfeddersheimer hat stets einen lockeren Spruch auf den Lippen. Als „Gute-Laune-Bär“ der TVL-Fünften ist Stefan Bahr zudem auch so gut wie immer der Erste in der Trainingshalle am Leiselheimer Trappenberg oder im Wormser BIZ. „Jede Minute Training zählt, wenn ich an dir vorbei ziehen will“, schaut der 45-Jährige pfiffig rüber zum Teamkollegen Roland Seitz, der gerade noch in den finalen Ballwechseln mit dem Nachwuchs des TVL vor dem gleich beginnenden Aktiven-Training zugange ist. Roland „Rolli“ Seitz stutzt zunächst, um sogleich zu begreifen: Stefan flachst mal wieder.
Seit der vor allem auf der Rückhand technisch ausgezeichnet agierende Angreifer vor zwei Jahren vom ESV Worms an den Trappenberg wechselte, ist Stefan Bahr aus der Kreisliga-Mannschaft des TVL nicht mehr wegzudenken. „Stefan ist ein fantastischer Teamplayer“, beschreibt Kapitän Kai Döring den Mitspieler „als echten Kumpel ohne Allüren“. Ein guter Tischtenniscrack ist der Mann, der irgendwann in den siebziger Jahren bei Wormatia Worms den fachgerechten Umgang mit der Zelluloidkugel erlernte, darüber hinaus. Vier Einzelsiege bei drei Niederlagen bislang und eine 3:2-Doppelbilanz in der höchsten Spielklasse des Kreises Worms halten die Mannschaft von Stefan Bahr momentan dort, wo der gelernte Maschinenschlosser sein Team auch am Ende dieser Saison sieht. „In der Mitte der Liga spielt es sich am sichersten“, so Bahr.
Daran sollte auch die 5:9-Niederlage zuletzt bei Olympia Westhofen nichts ändern. Ungewöhnlich dabei für die TVL-Fünfte, wie Stefan Bahr konstatiert: „Unsere Doppel haben uns reingerissen.“ Üblicherweise setzen die Gelbhemden dort ein erstes Ausrufezeichen. Diesmal aber setzte es ein 0:3. „Das war dann schon fast die Entscheidung im Duell mit dem früheren Oberligisten“, sah der Leiselheimer die Felle seiner Truppe frühzeitig davon schwimmen. Zwar spielten Roland Seitz und Jungspund Bastian Ehses im Einzel mit je zwei Siegen furios auf, weil aber nur noch Stefan Bahr einen Zähler beisteuerte, blieben die Punkte im Wonnegau. Doch schon gleich nach dem letzten Ballwechsel der Begegnung baute der „Gute-Laune-Bahr“ seine Truppe wieder auf: „Mensch Jungs, hätte das Spiel heute zwanzig Minuten später begonnen, wären wir nicht als Verlierer vom Tisch gegangen. So ein Pech aber auch.“ Typisch Stefan Bahr eben.
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August 2010 • 5. Mannschaft • Kreisliga Worms
Nur was du morgen gewinnst, das zählt
TV Leiselheim V muss sich 2010/2011 in der Kreisliga Worms erneut beweisen

Bild: Am Trappenberg eine Macht: TV Leiselheim V mit Matthias Hasch, Kai Döring, Eugen Tschudnowski, Dr. Dieter Drohmann, Stefan Bahr, Bastian Ehses, Roland Seitz und Thomas Peter baut in der Saison 2010/2011 auf die Heimstärke.
Sich auf die Erfolge der jüngeren Vergangenheit berufen? Sich damit zufrieden geben, dass man es als eine von ganz wenigen fünften Garnituren eines deutschen Tischtennisklubs in die höchste Spielklasse des Kreises geschafft hat? Sich auf einer prima Rückrunde der letzten Saison ausruhen? Nicht wirklich! Der Anspruch der fünften Herrenmannschaft des TV Leiselheim ist ein anderer. „Wir müssen uns immer und immer wieder beweisen“, sagt Kai Döring. Und: „Nur was du morgen gewinnst, das zählt.“
Beweisen musste sich die TVL-Fünfte vergangene Saison in der Tat ganz kräftig. Vier Spieltage vor Saisonende sah die Truppe um den neuen Teamchef Kai Döring als sicherer Absteiger der Kreisliga Worms aus. Erst sieben von acht möglichen Zählern verhalfen „den Gelben“ auf den letzten Drücker zum Klassenerhalt. „Das war ein fantastischer Schlussspurt“, sorgt die Endphase der Vorsaison bei dem Linkshänder mit der pfeilschnellen Rückhand auch heute noch für manche Gänsehaut. „Auf ähnlichen Nervenkitzel kann ich aber kommende Saison gerne verzichten“, will Döring den Klassenerhalt in der Saison 2010/2011 „schnellst möglich“ unter Dach und Fach bringen.
Bauen kann er dabei auf die fast identische Formation von vor einem Jahr. Auf Dr. Dieter Drohmann, Matthias Hasch, Roland Seitz, Stefan Bahr und Eugen Tschudnowski ist Verlass, dies hat die letzte Saison gezeigt. Und eine kleine Verjüngungskur gibt’s obendrein. Die beiden Tischtennis-Routiniers Peter Dietrich und Stephan Thomas machen Platz für die Jungspunde Bastian Ehses und Thomas Peter. „Die beiden Jungs haben sich das durch tolle Leistungen in der Saison 2009/2010 mehr als verdient“, glaubt Kai Döring fest daran, „dass bei Bastian und Thomas durchaus noch eine weitere Steigerung möglich ist.“
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